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Die Schneedecke in den mittleren Lagen der Bayerischen Voralpen zeigt in allen Hangrichtungen nahezu dasselbe Aufbaubild. Mit Ausnahme der wenigen Zentimeter Neuschnee vom heutigen Gründonnerstag, besteht die Schneedecke aus schwach feuchten und unterschiedlich harten Schmelzformenschichten. Die bodennahe Schicht besteht dabei aus lockeren großen (1-3 mm) Kristallen. Die darüber liegenden Schichten, die von einer oder mehreren dünnen Eislamellen durchzogen sind, haben sich gut verfestigt. Der stark durchfeuchtete Schnee an der Oberfläche hat sich durch den Temperaturrückgang zu einem tragfähigen Harschdeckel ausgebildet. Bei den Blocktests der vergangenen Tage erfolgte der Bruch ausschließlich nahe dem Boden. Zur Auslösung waren mehrere mäßige oder kräftige Schläge erforderlich.
Wenn nicht noch eine grundlegende Änderung eintritt beendet mit diesem Bericht der Nachmittagsbeobachter Bayerische Voralpen seine Tätigkeit in der Wintersaison 2009/10. Ich möchte mich bei all den Tourenskifahrer(Innen) bedanken, die sich wiederum spontan anboten, das Profil zu graben oder die Eintragungen auf der Tafel vorzunehmen. Mein Dank gilt auch den Lesern der Schneedeckenberichte für ihr Interesse. Ich wünsche allen einen tollen und unfallfreien Bergsommer und freue mich auf ein Wiedersehen im nächsten Winter.
... kompletter Bericht mit Schneeprofil
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