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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
Von Freitag bis Dienstag schneite es in den Chiemgauer Bergen mit kurzen Pausen fast ununterbrochen. Die Schneefallgrenze schwankte dabei ständig von 500 - 1000 m hin und her. Erst am Mittwoch hörte der Schneefall auf und es setzte sich allmählich die Sonne durch, die auch am Donnerstag den ganzen Tag strahlte. Während der Schneefallperiode wehte fast permanent ein starker Wind aus westlichen Richtungen im Durschnitt mit ~50 km/h und Spitzen bis zu 80 km/h. Die Temperaturen schwankten während des Schneefalls so dass die Nullgradgrenze immer wieder zwischen 500 - und 1000 m hin- und herschwankte.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
Auf den Chiemgauer Bergen ist die letzte Woche ein ordentliches Neuschneepaket dazugekommen. Oberhalb von 1000 m kamen so ~60 cm Neuschnee hinzu. Allerdings ist er mit dem Wind recht unterschiedlich verteilt, teilweise findet man Schneewächten mit mehreren Metern Höhe neben fast abgeblasenen Rücken und Graten. Unterhalb von 1000 m hat es immer wieder hineingeregnet und dort ist die Schneedecke entsprechend feucht und hat sich deutlich gesetzt. Talabfahrten sind aber trotzdem noch fast überall möglich. Mit den warmen Tagestemperaturen hat sich oberflächlich ein dünner, unangenehmer Harschdeckel gebildet.
Schneedeckenaufbau:
Auf die solide Altscheedecke der Chiemgauer Berge, die durch einen fast überall vorhandenen, mehr oder weniger starken, Harschdeckel abgeschlossen ist, hat sich vom Freitag 06.01. bis einschließlich Dienstag 10.01. ab Höhen von ca. 1000 m ein mächtiges Neuschneepacket von ca. 80-120 cm gelegt. Das Neuschneepaket hat sich durchwegs gut gesetzt und mit der Altschneedecke gut verbunden. Eingelagerte Graupelschichten schwächen die Neuschneeschicht kaum. Unterhalb von 1000 m ist die Schneedecke meist bis zum Boden durchfeuchtet. An der Schneeoberfläche hat sich ein dünner Harschdeckel gebildet.
Thomas Färbinger / Holger Malchereck
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