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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
Die letzte Berichtswoche dieser Skisaison begann mit etwas Regen, gefolgt von einem sehr schönen Wochenende mit schon frühsommerlichen Temperaturen. Erst am Montag begann es einzutrüben und zu regnen, was bis Dienstag anhielt. Im Laufe des Mittwochs lockerte es mehr und mehr auf, der heutige Donnerstag war ungewöhnlich warm, nahezu wolkenlos und in höheren Lagen auch windig. Insgesamt erinnerte der Witterungsverlauf dieser Woche an Verhältnisse, wie sie sonst Anfang Mai auftreten.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
Die Kombination aus wenig Schnee, hohen Temperaturen und fehlender nächtlicher Abstrahlung hat der Schneedecke arg zugesetzt. Eine geschlossene Schneedecke findet sich auch schattseitig erst oberhalb von etwa 1800m. Sonnseitig ist es oft sogar bis in die Hochlagen hinauf teilweise aper. Wo noch Schnee liegt, ist dieser meist sulzig und das Fahrvergnügen entsprechend eingeschränkt. Firnverhältnisse sind zurzeit nicht vorzufinden. Enge Rinnen und Kare sind oft teilweise von Lawinenknollen bedeckt.
Schneedeckenaufbau:
Bis in eine Höhe von etwa 1900m ist der Schnee oft bis zum Boden nass und sulzig. In höheren Lagen reicht die starke Durchfeuchtung der Schneedecke bis in eine Tiefe von etwa einem halben Meter. Wegen der fehlenden Abstrahlung ist auch in den Morgenstunden kein tragfähiger Harschdeckel vorhanden. Das unter dem Sulz liegende Altschneepaket ist kompakt und gut verfestigt. Bei zurückgehenden Temperaturen und Abstrahlung sind durchaus noch passable Firnverhältnisse zu erwarten, wenn man weite Anmarschwege nicht scheut. Mit diesem letzten Bericht dieser Skitourensaison möchten wir uns von unseren Lesern verabschieden und wünschen allen einen schönen und vor allem unfallfreien Bergsommer.
Lorenz Köppl / Helmut Rieser
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