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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
In der Nacht zum Freitag (21.1.) brachte der Sturm zuerst Regen bis 1600m. Die Schneefallgrenze sank dann rasch bis ins Tal. Es schneite bis Donnerstag immer wieder. Der Wind flaute ab. Die Temperatur sank und erreichte am Donnerstag Morgen -13 Grad.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
Auf die bruchharschige Altschneedecke fielen bis zu 100cm Neuschnee. Dieser war anfangs graupeldurchsetzt und durch den starken Wind verfrachtet. Von Mittwoch auf Donnerstag fiel lockerer Pulver ohne nennenswerten Wind und deckte die vorangegangenen Einwehungen ab.
Die Gesamtschneehöhe betrug auf 1500m ca 140cm, in den eingewehten Bereichen der Hochlagen über 3m (Watzmannkar).
Schneedeckenaufbau:
Der Neuschnee liegt auf einer sonnseitig ausreichend verfestigten Altschneedecke und hat sich mit dieser gut verbunden. Schattseitig ist der Altschnee durch Schichtgrenzen der einzelnen Schneefallperioden, durch aufbauende Umwandlung und durch bodennahen Schwimmschnee deutlich schwächer. Der Neuschnee ist die oberen 20 cm sehr locker und wird bis zum Altschnee gleichmäßig fester.
Helmut Rieser
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