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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
Mit starkem Schneefall kam am letzten Samstag der Winter zurück und brachte auf den Bergen bis 60 cm, in den Tälern bis zu 30 cm Neuschnee. Gleichzeitig blies ein kräftiger Wind aus westlicher Richtung mit Spitzen um 60 km/h. Die Temperaturen fielen wieder in den Keller und pendelten zwischen -9° und -13° die ganze Woche über. Ein Hochdruckgebiet sorgte von Sonntag bis Mittwoch für überwiegend sonniges, aber kaltes Winterwetter mit einem unangenehm kalten Südostwind. Mit einer kleinen Störung schneite es am heutigen Donnerstag leicht, die Neuschneemengen blieben aber im einstelligen Zentimeterbereich.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
Der Neuschnee vom letzten Samstag hat die allgemeine Schneelage deutlich verbessert - Talabfahrten sind wieder überall möglich. Bis auf rein südseitige Hänge findet man in allen anderen Hangrichtungen noch lockeren Pulverschnee vor - lediglich in windausgesetzten Bereichen muss man mit einer windgepressten Oberfläche rechnen. In den rein südseitigen Hängen hat sich ein dünner Bruchharschdeckel gebildet. Die gängigen Skitourenabfahrten wurden stark befahren - freie Pulverschneehänge sind daher rar geworden.
Schneedeckenaufbau:
Über einer dicken, bodennahen Schwimmschneeschicht aus lockeren, kantigen Kristallen liegt eine kompakte Schicht abgebauten Schnees, die von zwei Harschschichten abgedeckt wird. Schattseitig wurde dazwischen eine dünne Schicht Oberflächenreif aus sehr großen, kantigen Kristallen eingeschneit. Mit mittelkräftigen Schlägen konnte dort beim Blocktest ein Bruch erzeugt werden. Sonnseitig fehlt allerdings diese Schwachschicht. Der Neuschnee hat sich inzwischen gut gesetzt und sich mit der oberen Harschschicht der Altschneedecke gut verbunden.
Thomas Färbinger
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