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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
Mit diesem ersten Bericht für den bevorstehenden Skitourenwinter melden wir uns bei unseren Lesern zurück. Wir hoffen, Euch wieder die ein oder andere nützliche Information für Euere Tourenplanung zu liefern.
Ab dem zurückliegenden Freitag ging das bis dahin regnerische Wetter auch bis in die Täler in Schneefall über. Mit einer einsetzenden sehr windschwachen Ostströmung wurde es zunehmend kälter und es herrscht Dauerfrost. Der bisher kälteste Tag war der heutige Donnerstag mit zweistelligen Minustemperaturen. Der Himmel war oft hochnebelartig bewölkt mit nur kurzen Sonnenfenstern, es schneite zwar immer wieder einmal kurz, die Ergiebigkeit ließ aber noch zu wünschen übrig.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
In den Berchtesgadener Bergen beschränken sich die Möglichkeiten für Skitouren noch auf glatte Wiesenhänge, beschneite Pisten und nichtgeräumte Forststrassen. Unterhalb von etwa 1200 m liegt definitiv zu wenig Schnee. In hochgelegenen schattseitigen Bereichen ist von den recht ergiebigen Oktoberschneefällen teilweise noch eine harschige Altschneedecke vorhanden. Bei der derzeit anzutreffenden Schneelage findet vor allem der Schneeschuhgeher sehr gute Bedingungen vor. Der ohne Windeinfluß gefallene Neuschnee hat die Landschaft in ein zauberhaftes Winterkleid gehüllt.
Schneedeckenaufbau:
Bis etwa 1200 m liegen meist nur bis 20 cm lockerer, kalter Neuschnee auf dem blanken, meist nicht gefrorenen Boden. In den Hochlagen sind zwar oft an die 60 cm anzutreffen, die Schneedecke ist jedoch wenig gesetzt und sehr locker, sie bietet kaum Widerstand und man spürt beim Skifahren alle Bodenrauhigkeiten. Der Boden ist auch hier oft noch nicht gefroren, weshalb der Schnee in Bodennähe leicht feucht ist. Schwachschichten sind nicht zu finden, die Bindung zur Altschneedecke, falls überhaupt vorhanden, ist aufgrund der langsam sinkenden Schneefallgrenze und es damit verbundenen „warmen“ Einschneiens recht gut.
Lorenz Köppl / Helmut Rieser
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