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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
Das seit den Weihnachtsfeiertagen andauernde Hoch setzte sich auch nun schon die dritte Woche in Folge fort. Durch eine Inversionslage blieb es in den Tälern kalt und oberhalb etwa 1000 m wurde es tagsüber mild mit leichten Plusgraden. Im Lauf des Mittwochs kam leichte Bewölkung auf und in der Nacht auf Donnerstag schneite es leicht.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
Im Vergleich zur Vorwoche hat sich an der allgemeinen Schneelage nichts geändert, d.h. in den Tallagen des Chiemgaus ist es derzeit mit ca. 5 cm Neuschnee nur angezuckert. Ausnahme bilden die Täler um Reit im Winkl/Seegatterl und Sachrang - dort gibt es eine ca. 10-30cm dicke Schneedecke. Erst ab ca. 600 m beginnt schattseitig eine dünne Schneedecke und erreicht in den Gipfellagen etwa 60 - 100 cm. Sonnseitig beginnt eine Schneedecke erst ab ca. 900 - 1000 m, Talabfahrten sind daher meist nur bedingt möglich. Man findet bis auf die Gipfellagen hinauf in allen Hangrichtungen eine feste, tragfähige Altschneedecke vor, die lediglich mit einer ca. 5 - 15 cm dicken, pulvrigen Neuschnee- oder Oberflächenreifschicht bedeckt ist.
Aktuelle Schneehöhen:
Wuhrsteinalm 1100 m (Geigelsteingebiet): ~ 30 cm
Winklmoosalm 1100 m: ~ 50 cm
Schneedeckenaufbau:
Der Altschnee ist in allen Höhen und Hangrichtungen zu einer ca. 10 - 20 cm dicken, harten Harschschicht geworden. Darunter hat eine kräftige Aufbauende Umwandlung eingesetzt, so dass gebietsweise bis zu 5 cm dicke Schwimmschneeschichten entstanden sind. Trotzdem ist der Schneedeckenaufbau wegen der dicken und harten Harschschicht an der Oberfläche sehr stabil und kompakt. In vielen schattseitigen Hängen hat sich der am Neujahrstag gefallenene Neuschnee inzwischen in bindungslose, kantig aufgebaute Kristalle verwandelt. Der Neuschnee vom Donnerstag beträgt lediglich 3 cm und ist derzeit bedeutungslos.
Thomas Färbinger / Achim Tegethoff, Holger Malchereck
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