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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
Zurück liegt eine nahezu niederschlagsfrei und wolkenlose Woche. Lediglich heute am Neujahrstag ist es bedeckt und es fallen einige wenige Schneeflocken. Die Temperaturen waren durchwegs frostig und erreichten nachts mitunter 15 Grad minus. Tagsüber stiegen die Temperaturen nur bei direkter Sonneneinstrahlung in den Plusbereich. Zeitweise wehten in den Hochlagen recht lebhafte Winde aus östlichen Richtungen. Die in den letzten Tagen entstandene Inversionwetterlage fand heute durch die kurze Störung aus Westen ihr Ende.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
Die zuvor herrschenden Pulververhältnisse wurden im Laufe der Woche durch Wind, Kälte und Sonne weitgehend umgewandelt. Schattseitig ist die Schneedecke oft windgepresst, in Senken und Mulden findet sich häufig ausgeprägter Oberflächenreif. Im sonnseitigen Steilgelände begann es schon vielerorts leicht aufzufirnen. In kammnahen, windexponierten Lagen ist auf der oft hart vereisten Schneedecke Vorsicht geboten. Talabfahrten sind weiterhin im freien Tourengelände fast nirgendwo möglich.
Schneedeckenaufbau:
Die Altschneedecke ist kompakt, gut gesetzt und bis in höhere Lagen hinauf tragfähig verharscht. Sie beginnt jedoch, sich zunehmend aufbauend umzuwandeln, besonders in Bodennähe und unter der als Dampfsperre wirkenden Harschschicht. Auch an der Schneeoberfläche begann durch die tiefen Temperaturen besonders schattseitig eine ausgeprägte aufbauende Umwandlung. In windexponierten Lagen hat sich die Schneeoberfläche oft stark verfestigt. Schwachschichten konnten in der Schneedecke nicht mehr gefunden werden.
Lorenz Köppl / Helmut Rieser
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