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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
In der Nacht vom 16. bis 17.12. fielen oberhalb von 1000 m ca. 5 cm Neuchnee. In den tieferen Lagen regnete es. In den darauf folgenden Tagen schneite es immer wieder. Insgesamt fielen in dieser Niederschlagsperiode sowohl im Tal wie auch in den Bergen ca. 15 cm Neuschnee. Der Schneefall wurde dabei von zum Teil orkanartigen Stürmen begleitet. Bis einschließlich 22.12. herrschte sonniges und ruhiges, jedoch kaltes Winterwetter. Die Temperaturen lagen im Tal bei minus 20 Grad, in den Bergen bei minus 15 Grad. In der Nacht von 22. bis 23.12. verschlechterte sich das Wetter. Dabei wurde es etwas wärmer.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
In den Chiemgauer Bergen hat sich die Schneelage aufgrund des gefallenen Neuschnees leicht gebessert. Jedoch liegt für diese Jahreszeit zu wenig Schnee.
An besonnten Hängen zeigen sich bereits die ersten Ausaperungen.
Duch den stürmischen Wind, der häufig aus östlicher Richtung wehte, sind vor allem in westexponierten, kammnahen Bereichen zum Teil größere Triebschneeansammlungen anzutreffen. Schattseitig ist die Schneeoberfläche vielfach aufbauend umgewandelt und locker. In eingewehten Bereichen ist die Schneeoberfläche meist windgepresst.
Schneedeckenaufbau:
In schattseitigen Lagen sind oberflächennah störanfällige Zwischenschichten vorzufinden. Dieses bestehen meist aus Oberflächenreif bzw. aus aufbauend umgewandelten Kristallen. Beim Betreten von freien, schattseitigen Flächen konnten öfters Setzungsgeräusche (Wumm) vernommen werden. Die Setzung der Schneedecke schreitet jedoch aufgrund der tiefen Temperaturen nur langsam voran.
Örtlich ist die Schneeoberfläche mit Oberflächenreif bedeckt.
Rudolf Seeleitner
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