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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
Der kurze Kaltfrontdurchzug vom vergangenen Samstag brachte endlich nennenswerten Schneefall bis in höhere Tallagen herab. Ab Sonntag war es jedoch schon wieder schön, oft sogar wolkenlos. Die klaren Nächte waren frostig, tagsüber sorgte die Märzsonne schon für frühlingshafte Temperaturen. Der anfängliche Nordostwind flaute im Laufe der Woche mehr und mehr ab.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
Der Neuschneezuwachs von bis zu 25 cm in den Hochlagen trug zu einer entscheidenden Verbesserung der Tourensituation bei. Anfangs herrschten durchwegs Pulververhältnisse, im Laufe der Woche bildete sich an den Sonnseiten Firnschnee. Bei Berücksichtigung der Sonneneinstrahlung findet man durchaus gute Bedingungen vor. Talabfahrten sind jedoch weiterhin nicht möglich. Wer also Skitouren unternehmen will, kommt um längere Gehpassagen nicht herum.
Schneedeckenaufbau:
Schattseitig liegt in den höheren Lagen der Pulverschnee mit guter Bindung auf einer stark verfestigten Altschneedecke, die in Bodennähe aufbauend umgewandelt ist. Teilweise hat sich in exponierten Lagen Windharsch gebildet. Sonnseitig ist die Schneedecke durch die nächtliche Abstrahlung im Wechsel mit der täglichen Erwärmung schon stark verfirnt. Aus felsdurchsetztem Steilgelände lösen sich besonders in Südhängen aufgrund der tageszeitlichen Erwärmung immer wieder Nassschneelawinen.
Lorenz Köppl / Helmut Rieser
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