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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
Das freundliche Wetter der Vorwoche ging am Sonntag ( 25. ) zu Ende. Die mit kräftigem Nordwestwind herein ziehende Kaltfront ließ die Schneefallgrenze vorübergehend auf etwa 800 m sinken und brachte den Hochlagen bis zu 25 cm Neuschnee. Bereits am Mittwoch wurde es wieder deutlich wärmer, bei stürmischen Südwestwinden stieg die Schneefallgrenze bis auf etwa 1800 m an. Heute Donnerstag war es anfangs regnerisch, später trocken und weiterhin mild.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
Trotz des Neuschneezuwachses haben sich die Tourenverhältnisse aufgrund der milden Temperaturen kaum verbessert. Kämme und Grate sind weiterhin abgeweht, Skitouren sind nur stark eingeschränkt in einigen windgeschützten Hochkaren und aufgefüllten Rinnen möglich. Talabfahrten sind überall aper, Zu- und Abstiege müssen mit den Skiern am Rucksack bewältigt werden.
Schneedeckenaufbau:
Die isolierende Wirkung des feuchten Neuschnees hat in den mittleren Lagen die zuvor verharschte Schneedecke aufgeweicht und destabilisiert. Die Bodenwärme in Verbindung mit den milden Temperaturen sorgt für rasch fortschreitende Ausaperung. In den Hochlagen ist die außergewöhnlich dürftige Schneedecke von umfangreichen Verfrachtungen geprägt. In Bodennähe ist der Schneedeckenaufbau stark durch die aufbauende Umwandlung gekennzeichnet und dadurch entsprechend schwach.
Lorenz Köppl / Helmut Rieser
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