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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
Die letzte Woche war wettertechnisch sehr abwechslungsreich.
Sonntag und Montag waren traumhaft schön sonnig und warm.
Am Dienstag wurden wir dann dran erinnert, das eigentlich Winter ist, denn es schneite wieder mal ein bisschen. Leider nicht genug um auch in die Täler langfristig eine Winterlandschaft zu zaubern.
Ein Temperaturanstieg über den Gefrierpunkt und daraus resultierender Regen bis in die höheren Lagen haben dem wenigen Schnee wieder arg zugesetzt. Mittwoch und Donnerstag regnete es dann allerdings nicht mehr die ganze Zeit, auch trockene Abschnitte waren zu beobachten. Der Schnee in den höheren Lagen fiel unter teils kräftigem Windeinfluss, was zu Schneeverfrachtungen führte.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
In fast allen Tallagen ist es inzwischen wieder aper geworden.
Auch die Schneelage in den höheren Lagen ist recht unterschiedlich. Südlich gerichtete Hänge sind teilweise wieder schneefrei, Waldwege aper oder teilweise vereist, Rücken und Grate abgeblasen.
In den Rinnen und Mulden sind unterschiedlich dicke Altschneeunterlagen vorhanden, die jetzt von einer Neuschneeschicht überdeckt ist, die ihrerseits wieder eine unterschiedliche Stärke aufweist. Durch den Wind kam es zu Verfrachtungen, und so sind die Schwankungen in der Schneehöhe zu erklären.
Grundsätzlich hat sich die Skitourensituation in den Chiemgauer Alpen nicht wirklich gebessert. Es macht nach wie vor keinen großen Spaß, von Schneefleck zu Schneefleck zu fahren und regelmäßig auf größere und kleinere Steine zu treffen.
Schneedeckenaufbau:
Der Neuschnee befindet sich entweder auf einer unterschiedlich starke Altschneedecke mit der er keine gute Bindung hat, oder er liegt teilweise direkt auf dem Boden auf.
Durch den Wind haben sich in Rinnen und Mulden teilweise Triebschneeansammlungen gebildet, die aber momentan noch an der Oberfläche liegen.
Martina Bauer
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