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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
Im Berichtszeitraum vom 17. bis 23.3. war es bis einschließlich Dienstag heiter, teilweise sogar wolkenlos. Der morgendliche Hochnebel löste sich meist bald auf. Tagsüber erwärmte die Märzsonne die Luft schon kräftig, nacht sorgte die Abstrahlung für anfangs zweistellige Minusgrade. Ab Mittwoch stellte sich eine milde Westwetterlage mit vielen Wolken aber nur geringfügigen Niederschlägen ein. Heute beginnt es zögernd aufzulockern.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
Bis in die Täler herab liegt noch genügend Schnee. In den Hochlagen herrschen nordseitig Pulververhältnisse bis etwa 1900 m herab. Darunter findet man Bruchharsch und in tieferen Lagen eine durchaus noch gut zu befahrende Sulzschneeauflage. In den Hochlagen ist auf Kämmen und Rücken der Schnee teilweise abgeweht oder windgepresst.
Schneedeckenaufbau:
Mit dem teilweise 3 m mächtigen, äußerst kompakten und nahezu schichtlosen Altschneefundament hat sich in den Hochlagen der daraufliegende Neuschnee gut verbunden. Blocktests zeigten keine Bruchauslösung. Lediglich in tieferen und sonnseitigen Lagen kann die Sulzschneeauflage bei entsprechender Steilheit abgleiten.
Lorenz Köppl / Helmut Rieser
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