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Wetterentwicklung in den zurückliegenden Tagen:
Die Woche vom 03. bis zum 05. März war eher winterlich als frühlingshaft. Nachdem es am Freitag Vormittag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und kräftigem Wind aus Südosten teils schneite und teils regnete wurde es am Nachmittag etwas schöner. Am Wochenende fielen dann bei stürmischem Nordostwind im Alpenvorland meist ergiebige Schneemengen, die auf den Autobahnen zu langen Staus führten. Auf den Bergen hingegen fielen nur etwa 20 bis 30 cm Neuschnee. Im Verlauf der Woche schneite es dann auch in den Bergen ergiebig. Bei Temperaturen um die -5 bis -10 Grad in 1500 m Höhe hatte uns der Winter wieder fest im Griff. Kräftiger Wind aus nordwestlichen Richtungen sorgte zudem für Verwehungen. Am Mittwoch kam es denn zu einer kurzen Aufheiterung mit Sonnenschein, am Nachmittag zog es dann aber schon wieder zu, und es begann wieder zu Schneien. Im laufe der Nacht zum Donnerstag wurde es dann deutlich wärmer, und der Schnee ging in Schneeregen oder Regen über. In den höheren Lagen um die 1500 m schneite es sehr nass.
Schneelage, Schneedeckensituation allgemein:
In den Chiemgauer Bergen gibt es nach wie vor genügend Schnee, um allen Wintersportarten nachzugehen. Die Schneedecke ist allerdings bis in eine Höhenlage von 1600m an der Oberfläche stark durchfeuchtet. Rücken und Grate sind meist abgeblasen, in Rinnen und Mulden liegt der Schnee meist meterhoch.
Es wurden vereinzelt Lawinenabgänge aus allen Hangrichtungen beobachtet, die auch größere Ausmaße annahmen, und teilweise durch Selbstauslösung entstanden. In den sonnenbeschienenen Hängen liegt der Neuschnee teilweise auf einem Harschdeckel auf, Nordseitig hingegen meist auf windgepresstem Schnee.
Schneedeckenaufbau:
Das Schneeprofil zeigt die momentane Schneedeckensituation in Stein im Priental. Der in der vergangenen Woche gefallene Schnee ist durch den Regen stark durchfeuchtet, und liegt auf einer kompakten Altschneedecke auf. Die verschiedenen Schichten haben sich relativ gut miteinander verbunden, so dass es beim kleinen Rutschblocktest zu keinem flächigem Bruch kam.
Martina Bauer
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